ArrayProcessing

Die optionale ArrayProcessing-Funktion innerhalb von ArrayCalc V8 stellt ausgeklügelte Filteralgorithmen zur Verfügung, um das Verhalten eines d&b Line-Arrays über die gesamten Hörflächen hinweg zu berechnen und weiter zu optimieren. Durch eine Verbesserung der spektralen Konsistenz über die Zuhörerbereiche bei definiertem Pegelverlauf erhält jeder Zuhörer dasselbe klangliche Erlebnis. Das akustische Potenzial der J-, V- und Y-Serie wird dadurch voll ausgeschöpft, das Ergebnis ist eine noch größere Klarheit und tonale Balance. ArrayProcessing verwendet für verschiedene Line-Arrays eine einheitliche Zielvorgabe für den Frequenzgang, um sicherzustellen, dass alle Arrays die gleiche Tonalität erhalten, unabhängig von der Serie oder der Länge und der Krümmung der einzelnen Arrays. Die ArrayProcessing-Funktion ist im aktuellen Software-Update enthalten, das auf der ArrayCalc-Seite unten zum Download zur Verfügung steht.

Wie funktioniert ArrayProcessing?

Wie funktioniert ArrayProcessing?

Mit der ArrayProcessing-Funktion von ArrayCalc kann ein Line-Array innerhalb seines Zielbereichs noch weiter bearbeitet werden. ArrayProcessing stellt ausgeklügelte Filteralgorithmen zur Verfügung, um das tonale (spektrale) Gleichgewicht und die räumliche Pegelverteilung über die gesamte Hörfläche hinweg zu optimieren. Es können Zielvorgaben für den Pegelverlauf für alle Hörerflächen festgelegt werden. Durch spezifische Pegelabsenkungen oder Versatz kann bestimmten Bereichen auch ein reduzierter Pegel zugewiesen werden. ArrayProcessing berechnet komplexe Übertragungsfunktionen für jeden Lautsprecher, um die angestrebte Performance möglichst gut zu erreichen. Zu diesem Zweck werden FIR- und IIR-Filter geschickt kombiniert, was zu einer zusätzlichen Latenz von lediglich 5,9 ms führt. So wird der Frequenzgang über die Entfernung angeglichen und gleichzeitig die Schallabsorption der Luft kompensiert. Zudem verwendet ArrayProcessing für alle d&b Line-Arrays eine einheitliche Zielvorgabe für den Frequenzgang, um sicherzustellen, dass alle Systeme die gleiche Tonalität erhalten. Dies führt zu einem einheitlichen akustischen Ergebnis, unabhängig von der Länge und der Krümmung der Arrays. Das Abstrahlverhalten wird spektral angeglichen, wodurch sich eine gleichmäßigere Gesamtdirektivität der Arrays ergibt, die exakt den Anforderungen aus der Hörflächengeometrie angepasst ist.

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