Die laufenden Ereignisse.

Es war keineswegs ein kurzer Weg von den frühen Beschallungsungetümen zur Kompaktheit etwa einer E0. Von der legendären F2 bis zur ungeheuren Vielseitigkeit der Y-Serie oder der extremen Dynamik der besonders leistungsstarken J-Serie. Wie nun d&b sein Ding machte, wie alles seinen kurzweiligen Gang ging von den ersten „Anlagen“ bis hin zur d&b System Reality, von der Garage in Korb bei Stuttgart, in der tatsächlich alles anfing, bis zum Unternehmen mit Büros und Partnern auf allen fünf Kontinenten.

1981-1985

1981-1985

1981

Gewerbeanmeldung von d&b audiotechnik am 18. April in Korb bei Waiblingen. Bekannt und beliebt für ein feines Tröpfchen namens Korber Kopf. d steht für Jürgen Daubert (rechts im Bild), b für Rolf Belz (links). In der obligatorischen Garage in der Buocher Strasse (ebenfalls im Bild) konstruierte man zunächst Sonderentwicklungen, vornehmlich für Verleiher und Musiker. Darunter auch die Hausanlage für das legendäre MAXIM in Stuttgart.

1984

Umzug in die Steinstraße in Korb. In ein vormaliges Möbelgeschäft. Anfangs viel zu groß für die kleine Firma.

1985

Mit F1/F2/B1 kommt zum ersten Male eine komplette Produktlinie auf den Markt, damit gehen die "schwarzen Kisten aus Korb" erstmals in Serie. Und mit Herbert Grönemeyer auf Tour.

1986-1988

1986-1988

1986

Speziell für Broadcast-Anwendungen wird die E1 entwickelt. Schnell setzt sich die ebenso handliche wie optisch zurückhaltende Box auch im Installationsbereich, bei Industriepräsentationen und nicht zuletzt als hochwertiger Fill-Lautsprecher durch.

1987

Die Personengesellschaft d&b wird umgewandelt in eine Aktiengesellschaft. Mit der Idee, eine flexible und transparente Beteiligung der Mitarbeiter zu ermöglichen.

1988

Das 1220 System markiert zum einen den Einstieg von d&b in den Installationsmarkt, zum anderen definiert es die Beschallungs-Referenz für Theater und Oper.

1989-1993

1989-1993

1989

Längst sind die Räumlichkeiten in Korb zu eng geworden; d&b zieht 25 km weiter nach Backnang, bis dahin vornehmlich bekannt als schwäbische Ledermetropole. Als erstes Büro im Ausland wird d&b Skandinavien eröffnet. Vom dänischen Aarhus aus wird Nordeuropa bis weit in die finnischen Steppen hinein betreut. Für Großbritannien zeichnet Simon Johnston verantwortlich.

1992

Mit der Serie 02 (dann C-Serie genannt) präsentiert d&b wirtschaftliche Systeme von großer Bandbreite, die eine extrem kompakte Konfektionierung für hohe Pegel bei exzellenter Klangqualität bieten. Die ebenfalls neu entwickelten P1200 Basiseinheiten bilden mit ihrer lautsprecher-spezifisch und modular aufbereiteten Verstärker- und Controllerelektronik einen weiteren Meilenstein in der d&b Produktgeschichte. Und zählen zudem zu den zuverlässigsten Verstärkern am Markt.

1994-1997

1994-1997

1994

Die neu eingeführte C4 etabliert sich zügig als Standard-Touringsystem, und mit der E3 schreibt d&b die Erfolgsgeschichte der E1 im Broadcast- und Installationsbereich fort. Das System wartet mit noch höherer Flexibilität, noch größerem Schalldruck und noch besserer Klangqualität auf. Bei deutlich kompakteren Abmessungen.

1996

MAX tritt auf. Ein besonders vielseitiger und effizienter Monitor für viele Einsatzgebiete. Daniele Tebaldi eröffnet das d&b Büro Italien. Im schönen Ferrara (im Bild der Palazzo dei Diamanti, 15. Jh. - noch immer nicht der Sitz von d&b).

1997

Als flexibel konfigurierbarer 1-Kanal-Verstärker mit integriertem Controller bedeutet der E-PAC den Einstieg von d&b in die Digital-Signal-Processing-Technologie.

1998-2000

1998-2000

1998

d&b wagt den Sprung über das große Wasser: Colin Beveridge leitet d&b audiotechnik USA.

1999

Auch in Japan gibt es jetzt eine d&b Niederlassung. Dort laufen die Fäden bei Shinichiro Yonekura zusammen (das Bild zeigt, wie dynamisch er und Shinobu Tanaka zu Werke gehen). Ja. Aus der Garagenfirma wird zusehends ein multinationales Unternehmen. Weshalb in Backnang die heimischen Räumlichkeiten aus allen Nähten platzen. Was Umbau, Umstrukturierung und die Errichtung von Werk II unumgänglich werden lässt. Im Zuge der EXPO 2000 entwickelt d&b Ci7-TOP, Ci7-SUB und Ci-SUB spezifische Installationssysteme, erstmals mit dem ‚i’ als eigenständige Installationsvarianten gekennzeichnet.

2000

Immer wieder hat d&b Beschallungsreferenzen neu definiert. Nun auch im Live-Monitoring. Mit der M2. Gleichzeitig werden immer mehr internationale Vertretungen eröffnet. Auch das benachbarte Frankreich wird jetzt durch ein eigenes Büro betreut: Didier Lubin leitet die d&b Niederlassung in Paris. Wenig später ist d&b auch in Spanien vertreten. Durch David Rosello in Barcelona.

2001-2003

2001-2003

2001

Die Tatsache, dass aus d&b eine wirklich internationale Firma geworden ist, spiegelt sich in der Ernennung von drei neuen Vorständen wieder, Frank Bothe für den Bereich Entwicklung, Simon Johnston für das Marketing und Peter Tongue für den Vertrieb.

2002

Auf der Frankfurter ProLight+Sound stellt d&b die E0 (rechts im Bild) vor, die kleinste bisher von d&b gebaute Lautsprecherbox (234x145x170 mm). Sie sorgt für beeindruckende 117 dB SPL und ausgezeichneten Klang bei Klein- und Nahfeld-, Delay- und Surround-Beschallungen. Der C3 Lautsprecher markiert das andere Ende der Skala. Konzipiert als Line-Array-Modul für das C4-System übernimmt er als Fernfeld-Ergänzung wie auch als reine Line-Array-Anwendung die Versorgung weit entfernter Hörpositionen ab 30m.

2003

Die innovative Q-Serie erobert im Sturm Herzen, Ohren und Märkte - gemeinsam mit dem D12, dem ersten Verstärker, der dank DSP alle d&b Lautsprecher ansteuern kann. Mit neuen Partnerschaften in Mexiko, Singapur und Korea intensiviert d&b seine Präsenz auf dem internationalen Markt.

2004-2006

2004-2006

2004

d&b präsentiert das Phantomprodukt Cardioid Subwoofer Array (CSA). Im Spätjahr kommt mit ROPE C eine nach Drag-and-Drop-Prinzipien funktionierende Software auf den Markt, die im d&b Remote-Netzwerk die zentrale Überwachung und Steuerung kompletter Systeme ermöglicht. Mit einem eigenen d&b Büro in China geht d&b den ersten großen Schritt ins Land der Mitte, während das C4-System Teil der erfolgreichsten Nordamerika-Touring-Produktion des Jahres ist und in 69 Städten mehr als 1,4 Millionen Menschen beschallt.

2005

Keine Zeit zum Verschnaufen. Die ersten Monate werden bestimmt von der Vorstellung der – je nach Kundenwunsch – farbenfrohen Qi-Lautsprecherserie als eigenständige Installationsversion der Q-Serie.

2006

Zum 25-jährigen Geburtstag von d&b wird die Webseite zusehends multilingualer und freut sich, das Jubiläumsjahr mit einem echten Knall zu eröffnen: Mit der neuen J-Serie betritt d&b den Markt der großformatigen Vertical-Array-Systeme.

2007-2009

2007-2009

2007

Die weltweite Präsenz von d&b verdichtet sich zusehends. Dafür sorgt nicht zuletzt die Bekanntgabe neuer Distributoren für Südafrika, Dubai und den indischen Subkontinent. Mit der neuen R1 Fernsteuer-Software sowie dem R60 USB auf CAN Interface wächst auch das d&b Remote-Netzwerk stetig weiter.

2008

Zur Jahreswende werden der Neubau für Teile der Verwaltung sowie die erweiterten Fertigungshallen bezogen. Seit dem Einzug in Backnang hat d&b somit seinen Raumbedarf von 900 auf 10.000 Quadratmeter ausgedehnt. Zeitgleich erweitert sich die d&b Produktfamilie um neue, noch vielseitigere Systeme der E-Serie und um den so flachen wie intelligenten D6 Verstärker. Nur wenige Monate später geht der jährliche Product of the Year Sound Award der ABTT (Association of British Theatre Technicians) an die blutjunge E8 mit ihrem innovativen drehbaren HF-Horn.

2009

Das Jahr, das mit der Amtseinführung des ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika beginnt, erlebt zeitgleich, wenn auch welthistorisch nicht ganz so bedeutsam, die Einführung der T-Serie, die durch ihre außerordentliche Flexibilität von sich reden macht. Im Herbst folgen mit M6 und E12X-SUB zwei weitere bemerkenswert kompakte Produkte. Gilt es doch in Zeiten weltweiter Klimakonferenzen, mit besonders leichten und kleinen Produkten als ersten Schritt den Transport zu entlasten und Montagezeiten zu verkürzen. Bassige Bässe bleiben allerdings, wir geben es zu, etwas größer und schwerer, um musikalischen Botschaften den nötigen Nachdruck zu verleihen. Das ist auch beim B4-SUB nicht ernsthaft anders. Derweil erstrahlt am anderen Ende der Welt das Gesamtkunstwerk Sydney Opera House durch die Installation von schwarzen Kisten aus Backnang in neuem Klang.

2010-2011

2010-2011

2010

So geht Nachhaltigkeit. Nach 16 erfolgreichen Jahren präsentiert d&b den E6 Lautsprecher als Nachfolger des E3. Noch kompakter, leichter, leistungsfähiger. Am anderen Ende der Klangskala kommt der mehrfach prämierte B4-SUB mit seiner patentierten passiven Kardioid-Technologie deutlich fülliger daher. Besonders beeindruckt zeigen sich die Juroren von der Tatsache, dass der B4 auf gängige aktive DSP-Technologie verzichtet und ganz klassisch auf ur-analoge PSP-Signalsteuerung mittels Schichtholz (Plywood Signal Processing) setzt.

2011

Pünktlich zum 30. Geburtstag erweitert d&b seine Produktfamilie um zwei komplett neue Lautsprecherserien für die Festinstallation. Die Serien xA und xS umfassen insgesamt 16 neue Lautsprecher für die optimale visuelle, physische, akustische und elektrische Integration in festinstallierten Anwendungen. Im späteren Jahresverlauf kümmert sich d&b auch um die ganz Kleinen und präsentiert die neuen Systeme E4 und E5. Auf der großen, internationalen Ebene präsentieren sich neue Distributoren für den osteuropäischen Markt. Auch in Südafrika und im APAC-Raum gibt es stetes Unternehmen.

2012-2013

2012-2013

2012

Während weltweit die Wirtschaft schrumpft, wächst d&b. Dazu trägt auch die neue Produktionsstrecke für Lautsprecher in Backnang bei, die bis zum Ende des Jahres in Betrieb geht. Inklusive neuer Produktionshalle samt automatisierter Lagerhaltung. Selbstverständlich gehen die neuen Fertigungskapazitäten auch mit neuen Produktlinien Hand in Hand – nicht zuletzt, um dem weltweiten Erfolg der im März vorgestellten V-Serie für mittelgroße Line-Array-Anwendungen weiterhin gerecht zu werden.

2013

Nach zwei großen Jahren wird erst mal tief Luft geholt. Der d&b Fokus liegt nun auf Integration und Kontrolle. Die Kluft zwischen Punktquellen- und Line-Array-Lautsprechern war bislang schwer zu überbrücken. Mit der Einführung von ArrayCalc V7 auf der ISE in Amsterdam Anfang des Jahres überbrückt d&b die bisherige Kluft. Mit ArrayCalc lassen sich beide Arten der Schallausbreitung simultan einsetzen und komfortabel aus einer Hand steuern. Gemeinsam mit den deutschen Elektro-Pop-Pionieren Kraftwerk widmet man sich dem Thema Raumklang und erschließt neue akustische Horizonte. Gegen Ende des Jahres präsentiert d&b mit dem D80 zudem seinen ersten 4-Kanal-Verstärker, inklusive Touchscreen und komplett neu entwickelter DSP-Technologie.

2014-2016

2014-2016

2014

Im Februar ist es soweit: Die ersten d&b Säulenlautsprecher zeigen sich. Die xC-Serie punktet mit ihrer dezenten und ästhetisch hochwertigen Optik. Und mit einzigartigen Wiedergabeeigenschaften auf Basis eines passiven Kardioid-Konzepts in der horizontalen Abstrahlung. Im Juli gibt d&b die Ernennung von Amnon Harman als CEO der Firma bekannt – eine Position, die im d&b Kosmos bislang nicht existierte. Nur ein paar Monate später erweitert die neue Y-Serie mit ihren Punkt- und Linienschallquellen für kleine bis mittlere Anwendungsgrößen das Portfolio noch einmal beträchtlich.

2015

Nach dem Erfolg des Verstärkerflaggschiffs D80 betreten der mobile D20 sowie die beiden vierkanaligen Installationsverstärker 10D und 30D die Bühne. Die Botschaft an die Branche ist eindeutig. d&b meint es ernst mit den Installationssystemen. Für begeistertes Feedback sorgt zudem das neue ArrayProcessing. Nicht zuletzt im New Yorker Apollo oder der Carnegie Hall. Als Bestandteil der ArrayCalc Software sorgt ArrayProcessing für die Optimierung der spektralen Balance sowie des Pegelverlaufs von d&b Line-Array-Systemen. Gegen Ende des ereignisreichen Jahres sorgen dann noch einmal die passiven 3-Wege-Punktquellenlautsprecher der V-Serie mit außergewöhnlicher Mittenperformance bei der Stimmenwiedergabe für Aufsehen.

2016

d&b ist 35 Jahre alt. Kein Grund allerdings, Müdigkeit vorzutäuschen. Mit der DS10 Audio Network Bridge begibt sich die Backnanger Firma im Signalfluss erstmals vor den Verstärker und ermöglicht die nahtlose Integration von Dante-fähigen Geräten in d&b Systemumgebungen. Wenig später verpasst der vielseitig einsetzbare omnidirektionale B22-SUB dem Klassiker B2 ein neues Gewand. NoizCalc widmet sich der gewachsenen Bedeutung von Lärmbelästigung durch Open-air-Veranstaltungen. Die Software zur Simulation und Kontrolle von Lärmimmissionen im Fernfeld erweitert die Berechnung von d&b Systemen über den Zuschauerbereich hinaus bis in die umgebende Nachbarschaft. Im Mai fügt d&b seinem weltweiten Netzwerk mit dem Büro in Singapur eine weitere hundertprozentige Tochtergesellschaft hinzu. In der Zwischenzeit feiert ArrayProcessing seinen ersten Geburtstag. Glückwünsche kommen unter anderem von Taylor Swift, Beyonce, Muse, Coldplay, Take That und Madonna, die alle mit dem gewissen Extra für Ihre Line-Arrays auf Tour gehen.