24. November 2017

Die V-Serie in Glasgow. Ein verlässliches Paket für den Barrowland Ballroom.

Der Barrowland Ballroom in Glasgow ist einer der führenden Veranstaltungsorte Schottlands. Viele, viele berühmte Künstler traten dort schon auf, darunter David Bowie, U2, The Clash, Bob Dylan, Alice Cooper – you name it. Der Raum fasst zwar nur knapp 2100 Personen, ist aber für seine ausgezeichnete Akustik bekannt und wurde von britischen Bands zum besten Auftrittsort im ganzen Königreich gekürt.

Der Audio-Verleiher FE Live Audio aus Glasgow hat dort schon einige legendäre Auftritte beschallt und sich einen Namen als sehr verlässliche Truppe gemacht. „Die mit ArrayProcessing optimierte V-Serie ist ein zuverlässiges System für diesen Raum; sie verschafft uns viele Verträge für Veranstaltungen, die diese Performance verlangen. Im Gegensatz zu anderen Systemen ist die V so leicht, dass sie in den meisten Glasgower Spielorten geflogen werden kann und somit die Arraylänge ermöglicht, die viele FoH-Ingenieure fordern“, sagt Managing Director Ryan Mcilravey.

FE Live Audio hat im Barrowland eine Reihe von Tourabschlusskonzerten ausgestattet, insgesamt acht Abende mit den vier größten schottischen Bands: Twin Atlantic, Frightened Rabbit, The Fratellis und Fatherson. Diese Konzertreihe verlangte nach einem System mit außergewöhnlicher Abdeckung, das in diesem historischen, allerdings eher intimen Saal auch noch für einen Stadion-Sound sorgen sollte. Mithilfe der ArrayProcessing-Funktion konnte das FE-Team mit ArrayCalc und der R1 Fernsteuer-Software das System während der Shows stetig optimieren und an die sich verändernde Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum anpassen. „Beim Soundcheck ist es dort mit 14, 15 Grad noch ziemlich kühl“, weiß Mcilravey, „bei der Vorgruppe kann die Temperatur jedoch auf 19, 20 und bei der Hauptgruppe dann bis auf 25° C steigen, vor allem bei einer Band wie Twin Atlantic, die ein eher aktives Publikum anzieht.“

Mit den integrierten Software- Lösungen von d&b, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, können leicht und zügig Veränderungen vorgenommen und während der Show die ArrayProcessing-Einstellungen neu geladen werden. In anderen Sälen machen wir normalerweise beim Soundcheck so viele Messungen und Einstellungen wie möglich, aber im Barrowland waren wir nun schon so oft, dass wir eine ganze Reihe von Presets haben und einfach die entsprechenden Slots für die unterschiedlichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsgrade laden können. Die Feinjustierungen sind, wenn nötig, leicht vorzunehmen, und wir müssen dann nur noch die neuen ArrayProcessing-Einstellungen importieren. Währenddessen gibt es keinerlei Verluste bei der Klangqualität.“

Ein weiterer kritischer Punkt ist die relativ geringe Betriebshöhe für einen Saal dieser Größe. Mcilravey stand einem geflogenen System erst skeptisch gegenüber.

„Doch mit der V-Serie können wir die Neigung des Flugrahmens in ganz kleinen Schritten anpassen, bis er so dicht wie möglich an der Decke ist und trotzdem noch ein 8-tiefes Array passt. Für viele in der Branche ist ArrayCalc das akkurateste Simulationstool, das es gibt, und auch ich bin immer wieder fasziniert von der Präzision der Simulationsergebnisse und deren Übereinstimmung mit der Realität.“

Zum Schluss lobt Mcilravey die Gesamtleistung des V-Pakets: „Es ist einfach großartig, dass, zusätzlich zu den bahnbrechenden Möglichkeiten von ArrayProcessing, die 16 V-SUB und vier J-INFRA hier im Barrowland – anders als konventionelle, omnidirektionale Subwoofer – ein kardioides Abstrahlverhalten haben, sodass Beschwerden aus benachbarten Wohngebieten nur mehr Seltenheitscharakter haben.“