Mediensteuerungsmodule

Mediensteuerungen dienen zur Kontrolle und zur Zusammenführung verschiedener Arten von Medien wie Video, Licht und Ton über eine einzige Steuereinheit. Ein Mediensteuerungssystem setzt sich üblicherweise aus einer Steuereinheit und mindestens einer Bedieneinheit wie beispielsweise einem Touchpanel zusammen. Mediensteuerungsmodule sind dabei vergleichbar mit Templates. Sie dienen dazu, den Programmieraufwand auf ein Minimum zu reduzieren. So kann sich der Systemintegrator ausschließlich darauf konzentrieren, die Benutzeroberfläche nach den individuellen Bedürfnissen des jeweiligen Kunden zu gestalten, ohne sich um die zugrunde liegende Programmierung kümmern zu müssen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Mediensteuerungsherstellern hat d&b audiotechnik Mediensteuerungsmodule entwickelt, die in der unten stehenden Tabelle zum Download bereitstehen.

 

Mithilfe des R70 Ethernet auf CAN Interface wird eine Mediensteuerung physikalisch in das d&b Remote-Netzwerk eingebunden. Support bei der Implementierung bieten die entsprechenden Mediensteuerungshersteller. d&b audiotechnik ist zertifizierter Crestron Integrated Partner und AMX InConcert Partner, Silver Level.



Schnelle und einfache Steuerung mit R1

Mithilfe eines Touchscreen-PCs lässt sich im Handumdrehen eine einfache und schnelle Bedieneinheit erstellen. Dazu wird eine R1 Projektdatei so konfiguriert, dass sie nach dem Hochfahren des PCs im Vollbildmodus erscheint. Auf den verschiedenen Seiten einer R1 Projektdatei stehen dem Benutzer dann unterschiedliche Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die einzelnen Seiten können mit Zugriffsrechten und Passwortschutz ausgestattet werden. So können selbst Benutzer ohne besondere technische Vorkenntnisse das Lautsprechersystem einschalten, die Lautstärke regulieren oder bestimmte Setups wie 'Mittagessen', 'Abendessen' oder 'Konzert' aufrufen. Durch eine einzige Berührung des Displays werden die entsprechenden Einstellungen aktiviert.



EN 60849 elektroakustische Notfallwarnsysteme

Für die Einbindung in elektroakustische Notfallwarnsysteme gemäß der internationalen Norm EN 60849 kann eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) in das d&b Remote-Netzwerk integriert werden. Diese Steuerung meldet mögliche Fehler und schaltet das d&b System bei Bedarf in einen festgelegten Alarmzustand. Eingangskanal, Equalizer, Lautstärke, Delay und Filter werden entsprechend angepasst. Hierzu stehen verschiedene AmpPresets innerhalb der d&b Verstärker zur Verfügung. Sobald der Alarm beendet ist, können die vorher eingestellten Parameter wieder aufgerufen werden. Damit die R1 Befehle durch die SPS Befehle überschrieben werden, muss eine SPS als Primary Master und R1 als Secondary Master konfiguriert werden.



Systemintegration

Das offene d&b Remote-Netzwerk-Protokoll lässt sich problemlos in Steuerungen von Drittanbietern integrieren, um Geräte innerhalb eines d&b Remote-Netzwerks zu kontrollieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren d&b Vertriebspartner.