Harte Arbeit ist kein Drama bei der Royal Scottish Academy of Music and Drama

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Die ehrwürdige Royal Scottish Academy of Music and Drama (RSAMD) ist Sitz von sechs Veranstaltungsorten. Eines der sechs Häuser ist das New Athenaeum Theater, welches frei nach dem akademischen Motto „nil sine labore“ (nichts ohne Arbeit) nun nach einer langen, arbeitsreichen Zeit der Renovierung fertiggestellt wurde. Eingeschlossen war auch die Überholung der Tontechnik. Die größte der sechs Bühnen beim RSAMD wird technisch lediglich von einem Team bestehend aus fünf Technikern betreut. Das ist keine leichte Aufgabe wenn man weiß, wie groß sie ist.

Tontechniker Jevan Burchell erklärt: „Das bisherige System war veraltet, technisch überfordert und bot keine Stimm-Klarheit und war wirklich nicht geeignet, modernen technischen Anforderungen gerecht zu werden. Wir haben eine Menge Musiktheater in der Akademie durchgeführt, so auch viele Musiktheater-Produktionen für die Master-Studenten über die letzten vier Jahre. Nun finden noch mehr solcher Produktionen statt, da das Studium auch für Bachelors-Studenten geöffnet wurde. Das New Athenaeum deckt aber alles ab: Tanz, Drama, Oper bis hin zu Rock Shows.“ Existierende Technik im RSAMD beeinflusste auch die Auswahl des Equipments. „Unsere Konzerthalle hat eine etwas größere Kapazität als die New Athenaeum und ist hauptsächlich für Orchesteraufführungen gedacht aber es finden dort auch Musikveranstaltungen und Musiktheater-Shows statt.

Jevan Burchell zum Aufbau des Theaters: „Das Problem des Theaters ist, dass außergewöhnlich aufgebaut ist. Lediglich 344 Sitze verteilen sich über drei Ebenen und zudem hat es eine große Vorbühne, für einen Raum dieser Größe. Da es sich um ein Ausbildungstheater handelt, muss man Aufführungen in jeder Größe durchführen können.“ Die Vorbühne ist sehr hoch und breit, während die Bühne zehn Meter tief und über 21 breit ist. Es stellte sich die Frage wie man alle drei Ebenen abdecken kann und wo man die Subwoofer platzieren sollte. Um alle Fragen zu beantworten, muss über vieles nachgedacht werden.

„Nun haben wir ein geflogenes Center-Cluster, Q-SUBs in einem Cardiod-Array mit Q7 darunter. Das Ganze arbeitet sehr gut – das Low End in dem Raum ist großartig. Noch besser ist die Tatsache, dass durch die Position Bass-Energie nicht auf die Bühne oder den Fly-Tower geht und sich so keine Färbung auf der Bühne ergibt. Weiter unten haben wir E12 Lautsprecher links und rechts neben der Bühne. Die Subwoofer sind oben mittig angeordnet, und die E12 sind auch geeignet, genügend Bässe für die Sitzplätze der untersten Ebene zu liefern, denn die E12 gehen ja bis rund 50 Hz. Die oberen Ebenen werden gut von den SUBs versorgt und hier kommen dann mit den E8 auch kleinere Systeme zum Einsatz. Das System wird komplettiert durch E0 als Fill-und Effekt-Lautsprecher um die Vorbühne herum. Weiter dienen E0 als Delays im Bereich der Balkone. Gary Brunton, Leiter des Gebäudemanagements, war sehr zufrieden, als d&b die E0 farblich abstimmte und die Lautsprecher sich so perfekt in die Raumoptik einfügen. Eine Kombination aus geflogenen E3 Boxen und MAX12 und MAX15 komplettieren das Bühnen-Monitoring für die Musiker. Damit können bis zu acht individuelle Mischungen auf der Bühne zu Monitorzwecken eingespielt werden.“

Tontechniker Jevan Burchell vom RSAMD erklärt weiter noch: „Die Präzision und die Leistung der Produkte von d&b ist der Schlüssel zum Erfolg unseres Beschallungssystems. Die drei Ebenen lassen sich gezielt Ausleuchten und so war es auch möglich die HF-Energie bis zu den hintersten Sitzreihen bereitzustellen. Bei Musiktheater oder Bands leisten die D12 und die Q-SUBs genau das was für den Raum erforderlich ist oder wie die Römer zu sagen pflegten: Audismus - Operans est (Wir hören – es funktioniert).“

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