FAUZIA

Verspielte Klanglandschaften

FAUZIA arbeitet derzeit mit ihrer Partnerin Maddie Ashman an einer neuen Performance, Ethers, die von King‘s Place in Auftrag gegeben wurde. Im Folgenden erzählt sie uns, was sie inspiriert und welchen Einfluss die Arbeit mit Soundscape auf ihre Arbeit und ihre zukünftigen Ideen hat.

Was inspiriert dich, und gibt es einen Teil bei dieser Arbeit, mit dem du dich besonders verbunden fühlst?
Mich inspirieren eine Reihe verschiedener Genres, und das spiegelt sich in meinen verschiedenen Projekten wider. Die Einteilung in Genres hat mir immer schon nicht gefallen, ich finde, dass Musik viel fließender ist – deshalb möchte ich mit meiner kreativen Arbeit diese Grenzen durchbrechen.

Diese Performance ist inspiriert vom Loslassen, vom Ablegen limitierender Glaubenssätze und einfach von diesem Prozess, den wir im Leben manchmal durchmachen. Ich liebe alle Sätze, die wir geschrieben haben, aber mit dem dritten Satz fühle ich mich am meisten verbunden. Was mir wirklich daran gefällt, ist, dass es sich wie ein Moment anfühlt, in dem man sich zurücklehnen und nachdenken kann, und ich hoffe wirklich, dass sich das auf das gesamte Publikum überträgt.

Was bedeutet es für dich als Künstlerin, live aufzutreten?
Für mich persönlich ist es immer noch aufregend, live aufzutreten; das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich bin immer noch dabei herauszufinden, was das für mich bedeutet. Aber insbesondere bei dieser Show haben wir darüber nachgedacht, wie wir einen Raum für die Menschen schaffen können, in dem sie nachdenken und sich wieder mit sich selbst verbinden können. Ich glaube, dass Musik die Kraft hat zu heilen, Trost zu spenden, und das wollten wir in unserer neuen Show zum Ausdruck bringen.

Was waren deine Erwartungen an die Arbeit mit objektbasiertem Audio?
Ich habe an der Universität Musikproduktion studiert und kannte mich mit räumlichem Klang aus, aber die spielerische Arbeit mit Soundscape hat mir besondere Freude gemacht. Das System ist wirklich intuitiv, und ich habe das Gefühl, dass es unsere Kompositionen echt auf ein anderes Niveau gehoben hat. Was mir echt gefallen hat, ist, dass man diese Objekte nutzen kann, um den Raum wirklich zu seinem eigenen zu machen, was sehr interessant ist, weil man das nicht unbedingt einem Sound oder Audio zuschreiben würde, aber mit diesen Spatial-Audio-Praktiken kann man mit Musik eine lebendige Welt erschaffen.

Welche Ideen hat dir das System für zukünftige Performances/Kompositionen gegeben?

Die Arbeit mit d&b hat mich wirklich inspiriert. Ich wollte schon lange ein Orchester-Projekt mit räumlichem Klang schreiben und umsetzen, und dieser Prozess hat mir gezeigt, dass es nicht so schwierig sein muss, wie ich anfangs befürchtet hatte. Die Arbeit mit Soundscape hat mir tatsächlich gezeigt, dass es möglich ist. Es hat Spatial Audio deutlich zugänglicher gemacht und mir die Augen geöffnet für eine ganz neue Art und Weise, Arbeit und Musik zu teilen. Es hat echt Spaß gemacht.