„The Who Hits Back!“ – Live-Sound für Legenden mit d&b audiotechnik.

Im Sommer 2023 gastierte die legendäre Band The Who gemeinsam mit Musiker:innen des Babelsberger Filmorchesters in der Berliner Waldbühne. Das einzige Deutschlandkonzert der „The Who Hits Back!“-Tour wurde mit Lösungen von d&b audiotechnik beschallt. Maßgeblichen Anteil am guten Sound auf den steil ansteigenden Rängen der traditionsreichen Open-Air-Location hatten Systeme der d&b SL-Serie, die von der TSE AG bereitgestellt wurden.

Die Main-PA setzte sich pro Seite aus 14 d&b GSL-Modulen (10 x GSL8 plus 4 x GSL12) zusammen, hinter denen sechs SL-SUB geflogen wurden. Zwölf in einer Reihe hochkant vor der Bühne aufgestellte SL-GSUB ergänzten die geflogenen Subwoofer.

Wir betreuen regelmäßig Konzerte in der Berliner Waldbühne. Bei der Location handelt es sich um ein klassisches Amphitheater, und für eine gute Abdeckung muss man einen wirklich starken Uptilt hinbekommen, der mechanisch durchaus anspruchsvoll ist. Angesichts der örtlichen Gegebenheiten ist d&b ArrayProcessing meiner Meinung nach äußerst hilfreich, um den Sound für alle Gäste unabhängig von ihrem jeweiligen Sitz- oder Stehplatz überzeugend gestalten zu können. Immissionen sind im Umfeld der Waldbühne ein großes Thema: Es gibt strenge Auflagen, die unbedingt eingehalten werden müssen.Marcel Fery, Vorstand TSE AG

Die Beschaffenheit des Zuschauerbereichs der Waldbühne in Verbindung mit der Höhe der PA-Tower erforderte einen ausgeprägten Uptilt der PA. „Ein Uptilt ist bei diesen Gegebenheiten mit jeder PA erforderlich und lässt sich mit der d&b SL-Serie recht komfortabel realisieren, da sich der Bumper am Cradle nach vorne ausfahren lässt, wodurch man einen zusätzlichen Rigging-Punkt deutlich vor dem Schwerpunkt des Arrays generiert,“ kommentiert Ron Hoffmann, Head of Audio bei TSE.

„Auf diese Weise lassen sich auch massive Uptilts gut handhaben. Dadurch, dass der Bumper nicht mehr nach hinten ragt, war es uns auch überhaupt erst möglich, die sechs SL-SUBs bei den beengten Verhältnissen vor Ort in gewünschter Höhe hinter den Main-Arrays aufzuhängen. Bei Pop- und Rockveranstaltungen haben sich die geflogenen Bässe in der Waldbühne übrigens auf ganzer Linie bewährt - sie sorgen einfach für eine deutlich bessere Verteilung der tiefen Frequenzen.“

Die 14 GSL-Units bilden gemeinsam mit den sechs SL-SUB eine sehr kompakte Konstruktion. Die geflogenen Bässe sorgen dafür, dass überall auf den steil ansteigenden Sitzreihen ein angenehmes Maß an Bass vorhanden ist, auch in den Seitenbereichen. Während der Show habe ich mir den Klang in verschiedenen Arealen der Location angehört, und das akustische Ergebnis war einfach richtig cool! Gerade die geflogenen Bässe machen meiner Meinung nach auf den oberen Plätzen richtig was her, man spürt dort zum Beispiel noch den Korpus der Snaredrum.Marcel Fery, Vorstand TSE AG

Fery weiter: „Zu den herausragenden Merkmalen der SL-Serie gehört für mich die kardioide Abstrahlung, die bis in die tiefen Frequenzen funktioniert und unter anderem dafür sorgt, dass auf der Bühne weniger Wummern zu vernehmen ist, als es bei manchen anderen Systemen der Fall ist. Wenn sich wie bei „The Who Hits Back!“ aufgrund des Orchesters sehr viele offene Mikrofone auf der Bühne befinden, ist das ein klarer Vorteil! Rückkopplungen waren beim Auftritt von The Who überhaupt kein Thema. Das funktioniert mit der SL-Serie wirklich gut, auch in Kombination mit den geflogenen Subwoofern. Ich finde es darüber hinaus immer noch beeindruckend, wie tonal harmonisch die Anlage nach außen hin ausläuft - es fängt halt nicht an einer bestimmten Position unangenehm an zu mumpfen, sondern es wird bei gleichbleibendem Klangbild einfach kontinuierlich leiser. Bei The Who in der Berliner Waldbühne wurde übrigens explizit eine Beschallungsanlage von d&b audiotechnik verlangt - es war eine Produktion von Eighth Day Sound, und dort ist man mit den Systemen aus Backnang bekanntlich bestens vertraut. Und auch bei TSE ist die Verbindung zu d&b audiotechnik über viele Jahre hinweg gewachsen.“

Bei The Who waren, neben der SL-Serie, auf jeder Seite sechs d&b V-Units (4 x V8 plus 2 x V12) als Outfills im Einsatz. Als Frontfills kamen vier auf Subwoofern abgelegte d&b Y7P zum Zuge, die durch AL60 auf Hochständern ergänzt wurden.

Für das Amping waren d&b D80 Vierkanal-Verstärker zuständig, die ihre Eingangssignale über d&b DS10 Audio Network Bridges erhielten. Eine Besonderheit stellte die Delay-Line dar, deren Aufbau der Topographie der Waldbühne geschuldet ist: An sechs Positionen kamen im zweiten Oberrang insgesamt 28 d&b T10 (4 x 4 plus 2 x 6 Module) zum Einsatz, die von D20 Endstufen angetrieben wurden - eine Konstellation, die TSE bei Konzerten in der Waldbühne grundsätzlich verwendet.

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