Studio 287 behauptet sich in der Hard-Techno-Szene mit Verstärkung von d&b

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In der Clubszene ist die Location einfach alles. Auch wenn man erstklassiges Equipment und die besten DJs hat, werden die Leute nicht kommen, wenn der Club weit ab vom Schuss liegt. Studio 287 liegt beinahe ideal, zwar nicht direkt in der Pariser Innenstadt, aber nahe genug, um gut erreichbar zu sein. Und was noch wichtiger ist, es befindet sich mitten in einem Medienzentrum, das in einer früheren Industrieanlage im Nordosten der Stadt eingerichtet wurde, und in dem es von TV- und Medienproduktionsfirmen nur so wimmelt. Die trendige und kreative Welt beginnt also gleich vor der Clubtür und hat zudem noch einen kompatiblen Zeitplan. In keinem der benachbarten Betriebe passiert nach 17 Uhr noch besonders viel, daher kann Studio 287 bis zum Tagesanbruch lärmen, ohne dass sich jemand daran stören würde.

"Den Gast-DJs gefällt das gut," sagt Cyril Poirer vom Betreiber Octopussy. "Aber natürlich wollen sie immer noch mehr Pegel. Sie sind nie zufrieden, wir allerdings müssen die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Das Signal wird an ein Midas XL42 gesendet, aber der Maximalpegel d er D12 Verstärker wird über die ROPE C Fernsteuerungssoftware kontrolliert. Daher kann kein DJ den von uns vorgeschriebenen Pegel überschreiten. Wie im Raum, so überwachen wir die Pegel auch auf der Tanzfläche, indem wir über die gesamte Breite von 14,6 Metern mehrere Messungen vornehmen; wir wollen ja nur das Beste für unsere Gäste." Octopussy hat ganz offensichtlich jeden Aspekt des Clubbetriebs gut im Griff, und abhängig von der Nachfrage endet die Nacht meist erst um 5 oder 6 Uhr morgens. Trotz der opulenten Ausstattung und des qualitativ hochwertigen PA-Systems ist der Club immer noch ein Techno-Club, und die Besitzer haben vehement um sein Image in der Hard-Techno-Szene gekämpft. Die Besucherzahlen sprechen deutlich für ihren Erfolg. Das Publikums kommt aus der Alterssparte zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Jahren und kommuniziert über das Internet und SMS, genau wie der Club. Octopussy möchte die beste Szene in Paris haben."

Cyril Poirer ist Head of Sound des Clubs, und obwohl die Installation vor seiner Ankunft stattfand, hatte er dennoch Einfluss auf ihre Spezifikation. "Lulu und ich trafen uns im Club", erzählt er. "Ich hatte eine ungefähre Vorstellung davon, wie ich es anpacken wollte; die Geometrie des Raumes ist ungewöhnlich, weil es sich um ein altes Industriegebäude mit einem typischen Shed-Dach handelt mit Oberlichtern für die Arbeiter." Ich musste dafür sorgen, dass der Sound die natürliche Kompression durch die Dachform überwinden konnte. Außerdem wollte ich mehr Bass in der zweiten, oberen Sektion des Raumes." Poirer meint damit den erhöhten Sitzbereich ca. 1,5 m über der Haupttanzfläche. "Dort oben können wir eine Menge Bass von der Tanzflächen-PA verlieren, die auf der und um die Bühne herum aufgestellt ist, aber genau dort sitzen auch die Gäste, die das meiste Geld liegen lassen, und die wollen den Bass. Wir nahmen einen Set von Ci80 als Ausgangspunkt und fügten dann Ci90 hinzu, um noch mehr Power zu haben; unser Ziel waren 105 db."

Die neue PA des Clubs besteht ausschließlich aus Produkten aus dem d&b audiotechnik Katalog und enthält ein umfangreiches, mehrkanaliges Soundsystem, das über die Tanzflächenbeschallung und eine konventionelle Konzert-PA hinaus reicht. Im Club befinden sich zwei C7-TOP, eine Vielzahl von Q-SUB und Q10, mit Ci90 und Ci80 an verschiedenen strategischen Punkten der Peripherie. Das System klingt auch bei einem relativ niedrigen Pegel von weniger als 100 dB äußerst kraftvoll und beschallt besonders den Sitzbereich mit direkter Bass-Power.

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