d&b auf dem Campus von Patras

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An der Nordwestküste der Peloponnes liegt die Hafenstadt Patras, namentlich all jenen bekannt, die mit der Autofähre von Italien anreisen – und dann gleich in ihren Sonne-Strand-&-Ouzo-Traum weiterfahren. Dabei ist die großzügig angelegte Innenstadt mit ihren Arkadengängen und grünen Plätzen ausgesprochen charmant und strahlt in ehemalig-großbürgerlichem Glanz. Am buntesten und lebhaftesten ist Patras im Winter während der "fünften Jahreszeit". Nachdem Dionysos einst in der fruchtbaren Region ausufernde Gelage feierte und seinen Lastern frönte, wurde Patras nämlich zur Karnevalshochburg Griechenlands. Der patrino karnavali dauert zwei Monate, überall finden Feste und Bälle statt, es wird bis in die Morgenstunden ausgelassen gefeiert, und am letzten Sonntag ziehen die Motivwagen durch die Alleen.

Die drittgrößte Stadt Griechenlands beherbergt mit ca. 20000 eingeschriebenen internationalen Studenten mittlerweile auch die drittgrößte Universität des Landes. 1999 wurde auf dem Campus ein Konferenzzentrum für bis zu 2500 Besucher gebaut, das für Kulturereignisse in der Stadt und für die Entwicklung der Region Westgriechenland eine Schlüsselposition einnimmt. 2006 war Patras europäische Kulturhauptstadt; zu diesem Anlass wollte die Universität die Infrastruktur des C.C.C. modernisieren, damit das Zentrum einem breiteren Spektrum von Veranstaltungen zur Verfügung stehen kann.

Per Ausschreibung wurde eine neue technische Ausstattung einschließlich eines neuen Beschallungssystems für den Hauptsaal (1080 Sitzplätze) gesucht. Ausgewählte Teilnehmer, darunter auch der d&b Vertriebspartner Telmaco, mussten schließlich Simulationen im Rahmen eines "Shootout" präsentieren. Thanassis Drossos, Akustiker von Telmaco, gewann den Contest mit einer Simulation von Qi1 Lautsprechern in Links-/Rechts-Konfiguration. "Meines Erachtens kommen die fantastischen Werte bei der Simulation und bei der darauffolgenden Messung von der absoluten Präzision in der horizontalen und vertikalen Abstrahlung der Qs", so Drossos. "Wir können die Lautsprecher so gezielt einsetzen wie Scheinwerfer und bekommen den Sound genau dorthin, wo wir ihn haben wollen."

Drossos installierte ein System aus Qi1 Lautsprechern, Qi-SUBs und QiCSA-SUBs mit E3 Lautsprechern für den Frontfill im Bühnennahfeld. Zusätzlich wurden MAX Monitore angebracht. Mit Ausnahme von E3 und Monitoren, die mit E-PAC Verstärkern angesteuert werden, wird das System über D12 Verstärker betrieben. "Durch die Vernetzung der Verstärker lässt sich das ganze System über ROPE C überwachen und fernsteuern", sagte Drossos. " Durch unsere Messungen haben wir mit diesem System eine neutrale Plattform mit gleichmäßiger Abdeckung realisiert. Das System ist perfekt für all die unterschiedlichen Belegungen des C.C.C." Finden im Hauptsaal doch alle möglichen Events von Konferenzen über Symposien und Seminare bis hin zu Konzerten, Theateraufführungen und anderen kulturellen Veranstaltungen ihren Platz.

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