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Tromsø ist eine ganz besondere Stadt. Sie liegt 350 km nördlich des Polarkreises und somit auf der geografischen Breite von Nordalaska, der Golfstrom aber sorgt für relativ mildes Klima, sodass es im Winter selten kälter wird als –10 Grad Celsius. Die Stadt ist auf der Insel Tromsøya im Norden Norwegens angesiedelt, mit einer Bevölkerung von 70000 im Stadtgebiet und weiteren 60000 im Großraum ist sie die flächenmäßig größte Stadt des Landes, auf jeden Fall die größte im Norden. Dort ist nicht nur die nördlichste Kathedrale zu bestaunen, auch die nördlichste Universität der Welt mit einer quirligen Studentenschaft von 10000 jungen Menschen ist dort beheimatet. Und wer nicht nur das atemberaubende Spiel des Nordlichts, der Aurora Borealis, bewundern will, kann sich in ein reges kulturelles Treiben stürzen.

Insofern ist es, wirtschaftlich gesehen, gar nicht so ungeschickt, in Tromsø einen Vertrieb für Licht, Sound und Bühnentechnik zu gründen. „In der Stadt ist wirklich viel geboten – mehr, als man denken würde“, weiß Trond Mikalsen, Technischer Leiter von Audionor AS. „Neben zwei großen Sommerfestivals finden immer wieder Veranstaltungen und Konzerte mit namhaften Künstlern statt. 2012 kamen zum Beispiel Elton John sowie das Mariinsky-Ballett aus Sankt Petersburg. Tromsø ist auch Gastgeber für das International Film Festival, das Northern Lights Festival mit Klassik, Jazz, Folk und zeitgenössischen Künstlern und die Arctic Frontiers, ein Symposium für klima- und arktis-bezogene Themen. Damit ist der Januar unser geschäftigster Monat.“

Audionor AS, das 1995 als reiner PA-Verleiher begann, hat sich zu einer zentralen Anlaufstelle für alle Arten von Live-Veranstaltungen aus der ganzen Region entwickelt. Als die Firma sich für ein neues Soundsystem entschied, war klar, dass es auf jeden Fall flexibel, zuverlässig und qualitativ so hochstehend sein musste, dass alle Kunden zufriedengestellt würden. „Wir kannten die J-Serie schon seit einiger Zeit, erst aus der Fachpresse, dann bekamen wir mit, wer mit diesem System arbeitet. Damit war es für uns eindeutig von Interesse. Je mehr wir darüber erfuhren – Größe, Gewicht, Verstärker –, desto überzeugter waren wir von der J-Serie, und wussten, dass sie für uns ideal war. Und nachdem sie dann auch auf sämtlichen Ridern, die wir von internationalen Künstlern erhalten haben, erschien, war sie ganz klar unsere erste Wahl.“

Audionor wandte sich an den d&b Distributor Drammen Lyd bei Oslo. Geschäftsführer Rasmus Eide setzt die Geschichte fort: „Audionor ist eine hochrenommierte Firma. Ich kenne Trond schon seit vielen Jahren, er ist einer der besten Toningenieure Norwegens. Als er wegen der J-Serie zu uns kam, haben wir uns sehr gefreut, ihm helfen zu können. Er suchte zwar zuerst ein gebrauchtes System, aber wir konnten sechszehn brandneue Boxen der J anbieten, die noch im Rahmen seines Budgets lagen.“

,,Wir wussten ziemlich genau, was wir wollten“, ergänzt Mikalsen, „auch wenn wir alle möglichen Veranstaltungen ausstatten, seien es klassische Musik oder Rock, Theateraufführungen, Sport-Events, ja selbst Kinos beschallen wir. Das System muss auch ein Rockkonzert mit fünftausend Leuten versorgen, und in einem solchen Setting, wenn die geflogenen Arrays auf jeder Seite über 500 Kilo wiegen, ist die J-Serie unserer Ansicht nach das effektivste Line-Array-System, das es überhaupt gibt. Anfangs wollten wir es mit einem gebrauchten System versuchen, wie ich Rasmus sagte, aber nachdem er uns ein paar Zahlen genannt hatte, war klar, dass der Kauf eines neuen Systems sich für uns eher rentierte, denn der Preisunterschied zwischen einer vier oder fünf Jahre alten Anlage und einer ganz neuen ist gering. Dazu haben wir jetzt natürlich noch die 5-Jahres-Garantie von d&b auf alle Lautsprecherkomponenten und das neben dem d&b Renommee von Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit plus die Rider-Akzeptanz, die wir gesucht haben.. Drammen Lyd hat uns ein faires Geschäft vorgeschlagen und während des ganzen Prozesses unschätzbare Hilfe geleistet. Für uns ist klar, warum d&b ihn als Distributor gewählt hat. Dank Drammen Lyd haben wir Zugang zum gesamten technischen Fachwissen von d&b und können darauf vertrauen, dass wir für die nächsten zehn Jahre mit einem tollen System arbeiten können.“

Die J-Serie kam gerade rechtzeitig zum Bukta Festival in Tromsø, das dreitägige Rockfestival zieht 15000 Besucher an. 2012 traten unter anderen The Cardigans, Thin Lizzy, Wolfmother, Rival Sons, die local heros Violet Road und der „norwegische Bruce Springsteen“ Åge Aleksandersen auf. „Das war natürlich eine Art Feuertaufe für das neue System. War es groß genug? Würden wir es schaffen, es für das Festival richtig zu installieren?“, erzählt Mikalsen. „Aber wir hätten uns keine Sorgen machen müssen. Mit der d&b ArrayCalc-Software hatten wir alles schon berechnet, bevor die Boxen überhaupt hier ankamen. Eine Woche vor dem Festival kam Rasmus für einen Tag hoch geflogen und zeigte uns, wie wir die Systeme fliegen mussten. Vor Ort brauchten wir am Ende weniger Zeit als bei unserer alten Anlage, mit der wir zehn Jahre lang gearbeitet hatten.“

Einer der Ersten zu sein, die mit dem brandneuen System arbeiteten, hat Oscar Söderlund sicherlich nicht abgeschreckt. Der FoH-Ingenieur der Cardigans hat auch schon für Bands wie The Hives and Graveyard gearbeitet. „Dass es hier oben im Norden Norwegens ein J-Serie System gibt, ist ein riesiger Vorteil. Sie klingt einfach immer super.“

„Beim ersten Mal sind alle Anwender echt beeindruckt von der Leistung und der Klangreinheit der Lautsprecher“, sagt Mikalsen. „Wir schätzen auch die Fernsteuer-Funktion bei den Verstärkern und die Möglichkeit, das System in Echtzeit zu steuern und zu überwachen. Wir hoffen, dass wir in Zukunft noch mehr Systeme der J-Serie dazukaufen können, wir wollen uns ein Monitor-System von d&b zulegen. Wir wissen, dass wir neben einem Weltklasseprodukt auch die tolle Unterstützung von Drammen Lyd haben, das wollen wir nutzen. Rasmus wird bald einen Anruf bekommen.“

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