Die schöne neue Welt von Westlife mit der J-Serie von d&b.

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Westlife: Nein, das ist nicht Yul Brunner als Robotercowboy in einer nihilistischen Zukunftsvision. Der Film hieß "Westworld". Hier geht es um Westlife, die Band, vielleicht auch eine seltsame Zukunftsvision und ähnlich mit einer Technologie bestückt, die das menschliche Modell in den Hintergrund drängt. Aber die lieblichen Stimmbänder aus Limerick postulieren dann doch eine etwas mildere Lebensanschauung. Bei dieser Tour waren Westlife angetreten, um ihre Ursprünge als Boy Band hinter sich zu lassen und sich als Middle of the Road Formation zu etablieren, nicht zuletzt durch ihr neustes Album "Face to Face". Mit vielen Pop-Klassikern, oft gemeinsam mit Größen wie Diana Ross und Maria Carey, war dieses Album ihr größter Verkaufserfolg in den letzten fünf Jahren geworden. Auch aus diesem Grund war die Klangtreue der Live-Wiedergabe von größter Bedeutung.

"Es ist ein neues System", sagt Front-of-House-Engineer Steve Levitt über sein nagelneues J-Serie System, das die Audiospezialisten von Wigwam zur Verfügung gestellt haben. "Das Interessante an diesem System ist, wie schlau es gemacht ist. Für mich klingt es wie ein d&b System, und damit meine ich, dass es musikalisch klingt, sich aber wie ein V-DOSC verhält. Ein V-DOSC bringt Leistung, aber es klingt technisch." Levitt nimmt kein Blatt vor den Mund: "Wir haben eigentlich überhaupt keinen EQ im System und auch kein Crossover, abgesehen von dem, was sich in den D12 Verstärkern mit d&b eigener Software abspielt. Wir haben eines dieser XTA-Geräte in der FOH-Position, aber wir benutzen es nur für die Zonenkontrolle. Es gibt keinen EQ und daher keine Zeitverzögerung." Es war die 14. Show einer ausgedehnten Tournee durchs Vereinigten Königreich; Levitt zeigt auf seine Grafik-Equaliser neben dem Mischpult: "Die stehen seit dem ersten Tag auf Bypass. Es ist völlig unberührt. Das ist die erste PA, die ich einschalte und sage: 'Sie können alles verstehen. Es gibt keine Klangverfärbung, dreh einfach auf.'"

Von den J-SUBs ist Levitt ebenfalls begeistert: "Also diesen neuen kardioiden Subwoofer; wir haben herausgefunden, dass wir, wenn wir vier übereinander stapeln, eine zusätzliche Note herausbekommen, eine Note, die man mit einem Dreier-Stack nicht erzeugen kann; ich glaube, das ist der Kopplungseffekt der vier übereinander liegenden SUBs. Aber man sollte das erweiterte Low End im Raum nicht zu sehr ausreizen." Die Band tritt in Arenen auf. "Also haben wir eine Dreier-Säule daneben gestellt, mit ungefähr einem halben Gehäuse Abstand, und beide Stacks zeigten genau in den Raum. Dadurch erhält man die Hälfte dessen, was man mit zwei Vierer-Stacks bekommen würde, aber eine sehr viel gleichmäßigere Abstrahlung. Es wird zweifellos noch mehr Debatten über die Stackingmethoden für die J-SUBs geben, da alle neuen Benutzer der J-Serie die ganze Bandbreite an Events und Auftrittsorten testen. Derweil dringt die Klarheit der J-Serie bis in die letzten Winkel der Westlife World - schöne neue Welt eben.

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