Fatboy Slims Heimspiel mit d&b

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Wenn Norman Cook alias DJ Fatboy Slim zum Openair-Event "Big Beach Boutique" am Strand des englischen Seebades Brighton lädt, strömen die Massen. Alles ist möglich, im Guten wie im Schlechten, das war letztes Jahr nicht anders. Ein kurzer Abriss der Ereignisse:

Im Juli 2002 kamen statt der erwarteten 60.000 Besucher wie beim ersten Event 2001 umsonst und draußen sage und schreibe eine Viertelmillion Menschen, die sich zwischen den Piers an Promenade und Strand drängten. Eine Megaparty, die wegen Überfüllung – Brightons Einwohnerzahl liegt bei 155 000 – und zwei Toten verfrüht von der Polizei abgebrochen werden musste. Daraufhin erging ein Auftrittsverbot für den Sommer in Brighton, und Fatboy Slim beglückte andere Strände der Welt.

Doch an Neujahr 2007 lieferte Fatboy Slim dann vor der genehmigten Höchstzahl von 25 000 Fans seine heiß ersehnte "Big Beach Boutique III" ab, dieses Mal allerdings gegen die Vorlage von Tickets, und die bekamen nur Brightoner. Tosender Wind, nicht nachlassen wollender Regen und Hagel dämpften die Dinge jedoch selbst auf der überdachten Bühne beträchtlich, es flogen die Funken, Kurzschlüsse und Stromschläge an den Plattentellern waren an der Tagesordnung. "Wenigstens behielt ich so warme Hände", witzelt Fatboy Slim.

So fand "Big Beach Boutique IV" dann 2008, sicherlich auf Anraten des Wetterdienstes, Ende September statt, und sowohl die Elemente wie auch die Mitwirkenden spielten brav mit. Mit Sonnencreme statt mit Regenmänteln bewaffnet hotteten 22 000 Menschen auf dem Madeira Drive sieben Stunden lang ab.

Zentrales System der PA war die J-Serie, die Encore PA in Zusammenarbeit mit den Brightonern von H2 Organisation installierten. "Wegen der strengen behördlichen Vorgaben wurde Gareth Hance von H2 hinzugezogen, die gesamte Sound-Koordination zu übernehmen. Eine tolle Gelegenheit zum Einsatz des d&b Systems, das sich in der Vergangenheit bei Fatboy-Events in anderen Ländern bewährt hatte", sagt Produktionsmanager Lee Charteris.

"Kurz und knapp: Die J-Serie rockt"," findet Hance, der auch das erste Beachdown Festival im August 2008 im fünf Meilen nordwestlich von Brighton gelegenen Devil's Dyke ausgestattet hat. "Wir haben uns für d&b entschieden, es ist das beste Soundsystem auf dem Markt und absolut benutzerfreundlich. Dazu hat es ein tadelloses Abstrahlverhalten, und genau das brauchten wir für unseren Gig."

"Die Umwelt- und Gesundheitsbehörden von Brighton und Hove haben in Bezug auf Lautstärke und Veranstaltungsdauer strengste Auflagen gemacht. Früher war es fast unmöglich, sich an diese Grenzen zum Schutz der Anwohner zu halten, es sei denn, man installierte ein sehr leises System im Madeira Drive oder man riskierte eine Menge Beschwerden und möglicherweise auch eine Klage wegen Vertragsbruchs. Nun war der Stadtrat begeistert von der Direktionalität des Systems. Direkt vor der Bühne kommen wir auf 110 dB, zweihundert Meter entfernt sind es noch 99 dB; für Anwohner in vierzig Metern Entfernung von der Bühne liegt der Geräuschpegel somit nur 3 dB über dem normalen Level."

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