Paul Klee und der wogende Klang von d&b.

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Orson Welles sagt in "Der Dritte Mann": "In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr." Na ja, das stimmt nicht so ganz. Die Kuckucksuhr kommt zum Beispiel schon mal aus Deutschland. Und was ist mit dem Schweizer Käse, den Banken, der Schokolade, dem ultimativen Taschenmesser und Ursula Andress? Das Land hat auch eine beträchtliche Anzahl von Architekten und Künstlern hervorgebracht, und der berühmteste davon, zumindest was die Schweizer angeht, war Paul Klee. So berühmt, dass für den Bau eines Museums mit viertausend seiner Werke nur ein ebenso berühmter Architekt wie Renzo Piano, der geistige Vater des Centre Pompidou, in Frage kam.

Das in Bern gelegene Gebäude wogt im Einklang mit der Landschaft, spiegelt den Himmel in seinem stählernen Dach wider und taucht in Gerstenfelder ein, die auf Anweisung des Architekten gesät wurden. Es ist offensichtlich, dass das Gebäude Klees bekannte Faszination mit der Natur reflektiert; weniger bekannt ist seine Liebe zur Musik, die hier durch einen unterirdischen Konzertsaal mit dreihundert Sitzplätzen gewürdigt wird. Finanziert wurde das Projekt durch öffentliche Spenden, den Kanton Bern und die Müller Foundation (MMMF).

Für das Klee-Museum und die Müller Foundation stand die Kombination der feinen Künste mit der Musik an erster Stelle, was dazu führte, dass zwei mit Audio Equipment gefüllte Räume entstanden, das Auditorium und das Forum. Das Auditorium wird hauptsächlich für Jazz, Klassik und moderne Klassik sowie die Konferenz-Events benutzt. Das installierte PA-System stammt ausschließlich von d&b audiotechnik. Die Signalaufbereitung übernimmt ein Yamaha DM2000 in Verbindung mit einem Nexus System. Das TiMax System wird zur Erzeugung künstlicher akustischer Räume genutzt.

Das große Auditorium verfügt über ein 12.2 Surroundsystem mit Ci60, Ci90, Ci80 und Q10 Lautsprecher sowie E12 Subwoofern, die alle über D12 Verstärker angesteuert werden. Die Intention hinter dieser aufwändigen Installation sind Konzerte elektronischer Musik und Konferenzen. Die Übertragung der Audiosignale erfolgt digital über das MADI Protokoll, die Fernsteuerung über ROPE C Software. Das Routing sämtlicher Audiosignale findet im Nexus System statt, die Mischpulte bleiben davon unbelastet und daher frei für das Bearbeiten verschiedenener Quellen. Es gibt zum Beispiel acht fest installierte und zugeordnete Mikrofone zur Aufnahme der Klanglandschaften im Raum. Das Forum ist dagegen hauptsächlich für Dinner und Konferenzen gedacht und verwendet einen Yamaha DM1000, wiederum mit verteilten Ci-Serie Lautsprechern von d&b, die über den Nexus Router angesteuert werden.

Christian Simmen von John Lay, den ausführenden Architekten des Museums, Erwin Schenk, der Technische Leiter des Zentrum Paul Klee und andere involvierte Personen, hörten sich die d&b Installation im Konzert- und Congress Centre (KKL) in Luzern an, waren begeistert und wollten daher auch ein d&b System für das Zentrum. 2M Audio lieferte und installierte das gesamte System und sorgte auch für die nötige Schulung, während Andy Baumann, ein unabhängiger Systemdesigner, als Projektleiter eingesetzt wurde.

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