Berühmtes Konzerthaus baut weiter auf d&b.

Das Concertgebouw Brugge, das vor allem mit Fokus auf die Akustik entworfen wurde, öffnete seine Pforten im Jahr 2002, gerade rechtzeitig, um die belgische Stadt als Kulturhauptstadt Europas zu präsentieren. Seit seiner Eröffnung zieht der Veranstaltungsort jährlich bis zu 150.000 Besucher an.

Der d&b Partner Amptec und der lokale Integrator PVL Sound & Light installierten ursprünglich ein d&b Soundsystem auf Basis der Q- und C-Serie, das dem Konzerthaus über 18 Jahre hinweg gute Dienste leistete.

2019 entschied sich das Konzerthaus für ein Upgrade und verließ sich erneut auf das Fachwissen von Amptec zur Entwicklung einer geeigneten Audiolösung, die die neuesten verfügbaren Digital- und Audiotechnologien nutzt, um das Klangerlebnis im gesamten Publikumsbereich zu verbessern, ohne die Einfachheit der Bedienung zu beeinträchtigen.

„Die Sprachverständlichkeit war für uns ein entscheidender Faktor, denn neben den musikalischen Veranstaltungen tragen wir auch Konferenzen, Comedy-Shows, Reden und so weiter aus. Außerdem wollten wir eine gleichmäßige Abdeckung des gesamten Auditoriums erreichen“, erklärt der Toningenieur des Concertgebouw, Mattias Debrabandere.

Zusätzlich zu den oben genannten Vorgaben bat der Veranstaltungsort auch darum, Teile der alten PA wiederzuverwenden und dabei die Bühne so weit wie möglich freizuhalten.

Unter Berücksichtigung all dieser Anforderungen plante Amptec ein Soundsystem, das auf einem Line-Array der Y-Serie von d&b mit einem geflogenen xS-SUB-Array, V-Punktquellen als Frontfills und Lautsprechern der E-Serie als Balkon-Delays basiert.

Eine R90 Touchscreen-Fernbedienung sorgt für intuitive Bedienbarkeit und bietet dem Veranstaltungsort Voreinstellungen für vordefinierte Aufführungsszenarien, was die Übergänge einfach und effizient macht. Teile des alten Systems wurden für einen kleineren Aufführungsraum, der für Kammermusik genutzt wird, angepasst, wodurch die Lebensdauer der ursprünglichen Investition des Veranstaltungsortes verlängert und das Nachhaltigkeitsziel des Hauses erfüllt wurde.

Da in der Halle vor allem Orchesteraufführungen stattfinden, musste die PA höher geflogen werden als in anderen Live-Veranstaltungsorten. Durch den Einsatz von ArrayProcessing ist es mit dem Setup dennoch gelungen, einen unglaublichen Abdeckungsgrad von 80 % der Publikumsfläche im Hauptsaal zu erreichen, der bis zu 1.289 Personen fasst. Die Delay-Lautsprecher der E-Serie sorgen dafür, dass auch die schwer zugänglichen Bereiche ausreichend abgedeckt werden.Steven Aerts, Technischer Projektleiter, Amptec

„Die gewünschte Höhe des Line-Arrays machte eine Ergänzung mit SUBs nicht möglich, doch durch die freie Breite des Draws konnten wir ein geflogenes SUB-Array hinzufügen. Um die visuelle Beeinträchtigung durch das System so gering wie möglich zu halten, haben wir auch die VP-Frontfills in der exakten Farbe des Innenraums ausgeführt, so dass sie praktisch unsichtbar sind“, ergänzt Frank Geerts, Sales Manager bei Amptec.

Debrabandere ist mit der fortgeführten Nutzung von d&b Systemen höchst zufrieden.

„Bei uns treten viele internationale Künstler auf und d&b ist ein angesehener Name bei internationalen Tourveranstaltern. In den sechs Monaten, in denen wir das System eingesetzt haben, bevor wir unsere Tore aufgrund von Covid19 schließen mussten, hat sich nicht eine einzige Produktion für ein eigenes Rig entschieden – ein großartiges Zeugnis für die PA und für das Design von Amptec. Auch das Feedback unserer künstlerischen Leitung war positiv und wir haben keinerlei Kritik von Besuchern bezüglich der Sprachverständlichkeit erhalten.Mattias Debrabandere, Tontechniker, Concertgebouw Brugge

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