Byteatern-Theater in Provinz Kalmar erweitert Horizont dank Soundscape

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Das Byteatern Theater befindet sich in einer früheren Ölfabrik im Hafen von Kalmar und wurde in den frühen 1970ern ursprünglich als Jugendtheater gegründet. Es wuchs sehr schnell und wurde Mitte der 90er zum offiziellen Regionaltheater der südschwedischen Provinz Kalmar ernannt, wo es für internationalen Austausch und experimentelles Theater bekannt wurde. Da der Platz mittlerweile nicht mehr reichte, wurde die Veranstaltungsstätte im Jahr 2017 umfangreich umgestaltet und schließlich im September 2019 mit einer triumphalen Performance des immersiven, zeitgenössischen Stücks „Transformations“ für die Öffentlichkeit wiedereröffnet, wobei das brandneue Soundscape-System von d&b für ein wegweisendes Klangerlebnis sorgte.

Obwohl durch die Neugestaltung das Fassungsvermögen des als Blackbox-Theater konzipierten Hauptraums verdoppelt wurde und mehrere weitere räumliche Möglichkeiten hinzugefügt wurden, bleibt das Maximum bei nur zweihundert Sitzplätzen. Das neue Byteatern ist ein wahres Juwel in jeder Hinsicht und nimmt mit Stolz seinen Platz neben Namen wie der Finnischen Nationaloper und anderen Anwendern von Soundscape ein, wie beispielsweise der ikonischen Royal Albert Hall in Großbritannien und vielen anderen Top-Musikproduktionen (Starlight Express, Lobby Hero, The Ship u. a.), die in einigen der prestigeträchtigsten Veranstaltungsstätten der Welt aufgeführt werden.

Mit Soundscape „verschwindet“ die PA letztendlich nahezu, sodass es sich für das Publikum anfühlt, als käme der Sound direkt von den Personen auf der Bühne, und trotzdem kann man die Vorzüge eines verstärkten Klangs hoher Qualität genießen. Problem gelöst.Ove Karlsson, Head of Sound

Ove Karlsson, der Leiter der Tontechnik des Byteatern, sieht keine Gründe dafür, dass kleine Veranstaltungsstätten und Aufführungen in intimer Atmosphäre von einer Technologie wie Soundscape nicht genau so profitieren sollten wie große Welt-Tourneen und große Konzertstätten. „Nachdem mir klar geworden war, was Soundscape für uns leisten kann, war dies der einzige Weg für uns“, erklärt er. „Neugestaltungen in diesem Umfang, bei denen wir unser Fassungsvermögen verdoppelt haben und es uns möglich war, alle unsere Anlagen von Grund auf zu erneuern, werden in den nächsten 25 Jahren nicht nochmal durchgeführt, weshalb es für uns jetzt oder nie hieß. Ich hatte das Gefühl, dass wir das so machen müssen.“

Karlsson und sein Co-Head, Linus Wileryd, bekamen Soundscape von Paul Suchaneck von Arva Trading vorgestellt, den Karlsson ursprünglich wegen eines Standard-L/R-Systems kontaktiert hatte. „Wir haben uns unterhalten, aber als Ove anfing zu beschreiben, was er wirklich erreichen wollte, schien mir eine herkömmliche Stereo-PA nicht ausreichend, und so brachte ich die Idee mit Soundscape an“, erinnert sich Suchaneck. „Als er das Konzept verstanden hatte, wollte er nichts anderes mehr.“

„Wenn man sich eine große Arena mit tausenden Sitzplätzen und einer sprechenden Person auf der Bühne vorstellt, ist klar, dass es unmöglich ist, diese Person akustisch wirklich zu hören – man hört nur die PA“, erklärt Karlsson. „Aber in einer kleinen Veranstaltungsstätte wie dem Byteatern, wo sich ein Schauspieler oder Musiker in der Mitte der Bühne befindet, hört man den Schauspieler und die PA gleichzeitig. Viele Jahre war es die Herausforderung zu versuchen, damit durchzukommen, aber es ist schwierig. Mit Soundscape ‚verschwindet‘ die PA letztendlich nahezu, sodass es sich für das Publikum anfühlt, als käme der Sound direkt von den Personen auf der Bühne, und trotzdem kann man die Vorzüge eines verstärkten Klangs hoher Qualität genießen. Problem gelöst.

Soundscape betritt die Bühne

„Bei unserer ersten Aufführung haben wir ganz sicher auch rumprobiert, einerseits weil wir das System erst noch richtig begreifen mussten und andererseits aufgrund der Art der Aufführung, bei der die Schauspieler sich zwischen fünf verschiedenen Bühnen hin und her bewegten und sich das Publikum in der Mitte des Ganzen befand, aber trotzdem war der Klang großartig und es funktionierte wunderbar“, sagt Karlsson. „Diese Art von Aufführung wäre ohne Soundscape nicht möglich gewesen, denn dadurch war es dem Publikum möglich, den Stimmen der Schauspieler zu folgen, während diese sich im Raum bewegten.“

Wir sind sehr stolz, die erste Veranstaltungsstätte in Schweden mit einem Soundscape-System zu sein. Dies ist wahrlich die Zukunft von Beschallung und es ermöglicht uns Dinge zu tun, die keine andere Veranstaltungsstätte in Schweden bieten kann. Wir haben in die Zukunft investiert – das ist der einzige Weg.Ove Karlsson, Head of Sound

Paul Suchaneck stimmt zu: „Das Publikum wusste genau, wer spricht oder singt. Musiker und Schauspieler waren alle fasziniert vom Soundscape-System. Obwohl sie direkt vor den Lautsprechern agierten, gab es keinerlei Rückkopplungen und sie konnten sich selbst klar und an den richtigen Stellen hören.“
„Wir sind sehr stolz, die erste Veranstaltungsstätte in Schweden mit einem Soundscape-System zu sein“, sagt Karlsson resümierend. „Dies ist wahrlich die Zukunft von Beschallung und es ermöglicht uns Dinge zu tun, die keine andere Veranstaltungsstätte in Schweden bieten kann.“

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