Esplanade Singapore

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Das unstrittig imposante futuristische Esplanade –Theatres on the Bay in Singapur, der Theaterkomplex direkt an der Mündung des Singapore River in die Marina Bay, bietet Künstlern eine fast schwindelerregende Auswahl an Musik- und Sprechtheatern: Concert Hall, Recital Studio, Theatre Studio und schließlich, last not least, das Theater selbst. Der schmuckvolle Saal mit rotem Samt und drei Balkonen im hufeisenförmigen Raum ist wahrscheinlich eine der größten Bühnen der Stadt, dennoch ist die Atmosphäre trotz der fast zweitausend Sitzplätze relativ intim.

Dass so ein prestigeträchtiger Ort ein Vorreiter in neuster Technik ist, ist ein wichtiger Punkt. Robin Shuttleworth, Technischer Leiter des ganzen Komplexes, arbeitet seit vier Jahren am Sound. Als Letztes wurde das „Theatre“, das große Musik-Theater, ausgestattet. „Wir hatten die Möglichkeit, an Verbesserungen der fest installierten PA zu arbeiten, damit wir einen erstklassigen Klangraum für Musikdarbietungen aller Art bekommen – Operette, Musical auch Oper über Playback sowie Pop- und Jazzveranstaltungen. Wir luden fünf Audiofirmen ein, ein Design mit ihren jeweiligen Systemen vorzustellen. Nach gründlicher Auswertung machten die d&b Systeme das Rennen.“

Diese Lösung war von Ralf Zuleeg, Leiter des Application Support in Backnang, entworfen und von Sebastian Song und seinem Team von d&b Asien mit Sitz in Singapur installiert worden. Zuleegs Design basiert auf einer Rechts-Mitte-Links-Konfiguration aus Ci7-TOPs, unterstützt von Ci-SUBs aus der C-Serie und ergänzt durch weitere Elemente aus der Weißen Produktlinie. Verstärkt wird das Ganze von D6 und D12. Ralf Zuleeg sagt: „Ich habe zum ersten Mal ein integriertes Design aus Systemen der Weißen und der Schwarzen Linie entworfen und muss sagen, dass das Resultat noch besser ist als erwartet. Es besteht aus einer Reihe Boxen der xS-Serie – 12S und 12S-D zusammen mit 10S und 5S. Ich dachte, vielleicht könnte es einen kleinen Unterschied im Klang der beiden Systeme geben, aber bei der Weißen Linie bin ich mit weit weniger Lautsprechern ausgekommen, ohne Abstriche bei der Klangabdeckung machen zu müssen. Die Bässe und die tiefen Mitteltöne kommen besser zum Tragen, und die Klangwiedergabe als Ganzes kann genauer kontrolliert werden.“

Diese ziemlich originelle Lösung aus Weißen und Schwarzen Systemen hat Shuttleworth wohl überzeugt. „Damit haben wir nun ein präzises, hochwertiges System mit idealer Verteilung. Es ist ja bekannt, dass ich ein großer Fan des C7 bin. Doch bin ich total begeistert von der cleveren Klangabdeckung, die mit den Lautsprechern der Weißen Linie erzielt wird, wie ich bei einem Gang durch den Saal selbst hören konnte. Nicht nur die Klangqualität ist herausragend – auch die perfekte Fokussierung auf alle Bereiche des Saales.“

Über die etwas problematische Raumakustik sagt Zuleeg: „Der Saal ist sehr groß, er hat drei Balkone, die jeweils steil nach oben laufen, ganz besonders aber die oberste und die Mittelempore. Dadurch wird die Haupt-PA etwas beschattet. Einfach gesagt, der Ci7 bringt die Energie in den Raum, 12S und 12S-D decken die vorderen Ränge ab, während 10S und 5S alle anderen Lücken füllen. Insgesamt verhält sich der Raum mit einer Nachhallzeit von 1,0 bis 1,2 Sekunden sehr gut und kann damit eine Menge Energie aufnehmen. Für die heutigen sogenannten Jukebox-Musicals mit rockigem Sound eignen sich Raum und System wirklich hervorragend.“

Robin Shuttleworth fügt hinzu: „Wir kennen die Jungs von d&b, zusammen mit meinem Team haben sie hart gearbeitet, um das Ganze genau so hinzukriegen, wie es sein muss. Natürlich gab es dabei immer Diskussionen über die Klangabdeckungsbereiche. Also haben wir schnell Sebastian angerufen, und sofort standen zwei zusätzliche 10S und ein D12 da, die den strittigen Punkt genau abdeckten. Alle haben leidenschaftlich daran gearbeitet und sind sehr stolz auf das Ergebnis.“

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