Das Popmusical &Juliet unter weiblicher Leitung profitiert von KSL

&Juliet kommt mit einem lauten Knall nach London. Nach dem überwältigenden Erfolg in Manchester überzeugt das Musical auch im West End: Bei Broadway World landet es auf dem ersten Platz unter Londons Top-Ten-Neuaufführungen, die Kritiken nennen den Sound „erstklassig“.

In der Show wird die Geschichte von Shakespeares Julia neu erzählt: Anstatt für Romeo zu sterben, lebt Julia weiter, erlebt Abenteuer und vermittelt auf ihrem Weg dem Publikum aktuelle Themen wie Identität und weibliche Selbstbestimmung. Die neue Handlung wird ergänzt von Popsongs mit Kultstatus vom legendären Plattenproduzenten Max Martin. „Baby One More Time“ von Britney Spears, „Everybody“ von den Backstreet Boys und „Roar“ von Katie Perry sind nur einige der weltweit erfolgreichen Songs von den Chartspitzen, die dem Publikum ins Blut gehen.

Für die energiegeladene Show wurde der mit dem Olivier Award ausgezeichnete Sounddesigner Gareth Owen ausgewählt, um die Kraft und die Emotionen in die Musik zu übersetzen. Das System stammt von Stage Sound Services.

„Ich setze Lautsprecher von d&b lange genug ein und kenne das Unternehmen gut, sodass ich mich für KSL-Lautsprecher entschieden habe, ohne vorher Probe gehört zu haben. Sie werden den Titeln des produktiven Plattenproduzenten Max Martin gerecht und liefern den kompakten, sauberen Popsound, der mir vorschwebte.“

Ich setze Lautsprecher von d&b lange genug ein und kenne das Unternehmen gut, sodass ich mich für KSL-Lautsprecher entschieden habe, ohne vorher Probe gehört zu haben. Sie werden den Titeln des produktiven Plattenproduzenten Max Martin gerecht und liefern den kompakten, sauberen Popsound, der mir vorschwebte.Gareth Owen, Sounddesigner

Auch Max Martin sieht das so: „Für &Juliet im West End wollten wir einen wirklich einzigartigen Sound haben, etwas, das die Welt des Musiktheaters und der Popmusik verbindet. Das konnten wir unter anderem dank Gareth Owen und der Lautsprecher von d&b erreichen.“

Owen erklärt, dass die SL-Serie mit dem KSL-System, unterstützt von SL-SUBs, hier zum ersten Mal bei einer Musiktheaterproduktion eingesetzt wurde.

„Auf einer geschlossenen Bühne funktioniert die kardioide Leistung der KSL-Lautsprecher wirklich gut“, erklärt Owen. „Sein besonderes Design verhindert, dass Reflexionen vom Array an der Proszeniumswand abprallen und den Sound verwaschen. Im Theater tritt dieses Phänomen häufig auf, denn Arrays werden häufig in unmittelbarer Nähe zu den Proszeniumswänden geflogen.“

KSL wurde entwickelt, um ein höheres Maß an Genauigkeit und Wirkung zu erzielen – seine Direktheit erhöht auch die Klarheit des Sounds, der im Zuschauerraum und auch auf der Bühne ankommt. Sobald die Umgebung für die Schauspieler ruhiger wird, gibt das dem Sounddesignprozess Möglichkeiten, den Klang auf der Bühne aktiv zu steuern und zu gestalten. Das erspart Zeit, die man mit dem Herausfiltern von Nachhall im Tieftonbereich verbringt.

„Wir waren in der Lage, den Bühnensound genau an die Bedürfnisse der Künstler anzupassen“, meint Owen. „Zum ersten Mal konnten wir das Foldback für das Ensemble ohne CUT-Filter zurückspielen – der CUT-Filter ist ein d&b-spezifischer Hochpassfilter, der einen Teil der Reflexionen im Tieftonbereich auf der Bühne minimiert. Bei KSL mussten wir tatsächlich das Foldback im Tieftonbereich ergänzen, damit die Künstler auf der Bühne die ganze Klangfülle haben. Auch wenn dies nach zusätzlichem Aufwand klingt, ist das kreativ verbrachte Zeit, keine bloße Korrekturmaßnahme.“

Owens Entscheidung bestätigt, dass KSL im Musiktheater fest verankert ist. Es ist auch ein weiterer Schritt des Unternehmens bei der Umsetzung seiner Mission: Demokratie für Zuhörer. Es geht dabei um die Idee, dass der Klang in jeder beliebigen Umgebung, ob drin oder draußen, für alle maßgeschneidert werden kann. Für das Publikum und die Künstler, aber auch für diejenigen, die ihn überhaupt nicht hören wollen: beispielsweise in Wohnungen und Büros, die sich in unmittelbarer Nähe zu Festivals und Party-Locations innerhalb der Stadt befinden.

Shakespeares neu gedachte Heldin und das KSL-System hatten im West End ihr berauschendes Debüt gegeben.

„Wir werden KSL ganz sicher wieder einsetzen“, so Owen. „Wir tun es sogar bereits – im März 2020 hat es seinen zweiten Einsatz im Musical ‚Zurück in die Zukunft‘. Wenn es um Rock ’n’ Roll und Popmusicals geht, ist es einfach unübertroffen. Ich würde das System bei jeder Show einsetzen, wenn ich könnte.“

Wir werden KSL ganz sicher wieder einsetzen. Wir tun es sogar bereits – im März 2020 hat es seinen zweiten Einsatz im Musical „Zurück in die Zukunft“. Wenn es um Rock ’n’ Roll und Popmusicals geht, ist es einfach unübertroffen. Ich würde das System bei jeder Show einsetzen, wenn ich könnte.Gareth Owen, Sounddesigner

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