Anwendungsbereiche
Warum ist immersives (Spatial) Audio ein so wichtiger Trend für Besucherattraktionen?
Die kurze Antwort:
Immersives Spatial Audio verändert die Art und Weise, wie in Besucherattraktionen Geschichten erzählt werden, indem es die Erlebnisse eindrücklicher und realistischer macht. Eine präzise Klangortung (der Klang kommt von da, wo die Besucher hinschauen) und virtuelle Akustik können das Erlebnis noch intensiver gestalten, als dies mit visuellen Elementen allein möglich wäre.
Die ausführliche Antwort:
Was sich durch Spatial Audio verändert
Mit Spatial Audio kommt der Klang von überall rund um das Publikum herum, was natürlicher wirkt und das Eintauchen in die Handlung ermöglicht.
Audio- vs. Videopriorität
Im Vergleich zu Video und Beleuchtung wird Audio oft eine geringere Priorität beigemessen. Spatial Audio kann das durch den zusätzlichen Erlebniswert ändern.
Wann ist Stereo noch die beste Wahl?
Hochwertige Stereo-Systeme können nach wie vor sinnvoller sein, wenn die Abdeckung, die Größe bzw. der Standort des Publikums oder räumliche Bedingungen die Positionierung der Lautsprecher einschränken – nutze das richtige Mittel für den jeweiligen Zweck.
Werden immersive Audioanwendungen zum Standard in religiösen Einrichtungen oder führen sie noch ein Nischendasein?
Die kurze Antwort:
Immersive Audioanwendungen machen zwar bislang noch einen kleinen Teil der Gesamtsysteme aus, aber ihr Marktanteil steigt stetig. Religiöse Einrichtungen gehören zu den größten Anwendern, da sie von intensiveren Erlebnissen mit geringerem Bedienaufwand und von elektroakustischer Flexibilität für ein breites Veranstaltungsspektrum profitieren.
Die ausführliche Antwort:
Warum religiöse Einrichtungen auf immersive Audioanwendungen setzen
Religiöse Einrichtungen möchten ihren Besuchern oft ein ansprechenderes Erlebnis bieten, sind dabei aber auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen. Mittels immersiver Systeme lassen sich zudem auf elektronischem Weg verschiedene akustische Umgebungen realisieren (z.B. für moderne oder traditionelle Gottesdienste).
Anwendungsbeispiele
Virtuelle Orchesterbühne mit Touchscreen-Bedienung; Surround-Mischung für einen raumfüllenden Klang; „Soundscape 180°“-Systeme, die ohne rückseitige Surround-Lautsprecher auskommen.
Vorteile für den Betrieb
Sobald die Klangobjekte platziert sind, können immersive Systeme die Sprachverständlichkeit verbessern und die Bedienung vereinfachen.
Wie ändert sich durch immersive Audioanwendungen der Workflow für ehrenamtliche Mitarbeiter in religiösen Einrichtungen?
Die kurze Antwort:
Viele Nutzer platzieren die Klangobjekte einmal und mischen dann wie gewohnt; die Objekte werden typischerweise nur bewegt, wenn sich die Bühnenanordnung ändert. Toningenieure verwenden oft einen um 3–9 dB geringeren Schalldruckpegel und benötigen weniger Signalverarbeitung im Mischpult, wodurch die Bedienung durch Ehrenamtliche vereinfacht werden kann.
Die ausführliche Antwort:
Vereinfachte Bedienung
Nach der anfänglichen Platzierung der Klangobjekte funktionieren die meisten Schritte so wie bei einer herkömmlichen Mischung. Änderungen an der Bühnenanordnung können eine Aktualisierung der Objekte erforderlich machen, was in typischen Setups jedoch schnell erledigt ist.
Auswirkungen auf das Mischen
Nutzer geben an, weniger Signalverarbeitung zu benötigen (unter anderem weniger Plug-ins) und mit geringeren Schalldruckpegeln zu arbeiten. Die größte Herausforderung besteht darin, sich nicht aus Gewohnheit auf das Bus-Processing zu verlassen.
Tools
R1 (Systemsteuerung, konfigurierbare Benutzeroberfläche/Sperrfunktionen) und Create.Control (Mixing-fokussiertes Soundscape-Tool, das das Risiko von Änderungen an den Verstärkereinstellungen reduziert).
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